Praxis-Schwerpunkte

Ambulante Schwerpunkte

praxis_couchInnerhalb des gesamten Spektrums neurologischer Krankheitsbilder biete ich folgende Schwerpunkte in der ambulanten Behandlung an:

  • Narkolepsie
  • Epilepsie (EEG)
  • Lumbalpunktion zur Abklärung von Entzündungen des zentralen und peripheren Nervensystems
  • Neurophysiologische Untersuchungen (EMG / NLG)
  • Botulinumtoxin-Behandlung bei Spastik und Blepharospasmus

Meine Leitlinien für die medizinische Behandlung

  1. Ich betreibe eine Medizin mit Augenmaß, empfehle oder ergreife keine Maßnahmen, die nicht medizinisch indiziert sind und setze die mir zur Verfügung stehenden Ressourcen wirtschaftlich, transparent und gerecht ein.
  2. Ich nehme mir für das Gespräch die erforderliche Zeit und spreche mit Ihnen auf eine verständliche und angemessene Weise.
  3. Ich fördere Ihre Gesundheitskompetenz und helfe Ihnen, informierte Entscheidungen zu treffen.
  4. Ich nehme für die Zuweisung und Überweisung keine geldwerten Leistungen entgegen und gehe keinen Vertrag ein, der mich zu Leistungsmengen, zu nicht indizierten Leistungen oder zu Leistungsunterlassungen nötigt.

Neurologischer Krankheitsbilder

Narkolepsie

Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, deren Ursache ein gestörter Nachtschlaf ist. Am Tage schlafen die Patienten unverhofft ein oder es versagen ihnen beim Lachen plötzlich die Beine. Für die Diagnosestellung bedarf es einer Untersuchung im Schlaflabor (Polysomnographie).

Epilepsie

Wiederkehrende Krampfanfälle, aber auch nur kurze Abwesenheitszustände oder rhythmische Zuckungen der Muskulatur sind verschiedene Symptome der Epilepsie. Es handelt sich dabei um ein „elektrisches Gewitter“ im Gehirn. Mit Hilfe des EEG oder auch eines CT/MRT kann die Diagnose gestellt und eine Therapie mit Medikamenten eingeleitet werden.

Multiple Sklerose

Autoimmunerkrankung, bei der wiederholte Entzündungen im Sehnerv, Gehirn und Rückenmark auftreten. Dies kann durch eine Lumbalpunktion und MRT-Untersuchungen von Kopf und Rückenmark diagnostiziert werden.

Parkinson-Erkrankung

NeuronenEin Mangel eines Botenstoffes im Gehirn (Dopamin) führt zu erschwerten und langsamen Bewegungen, Zittern und Stürzen. Durch Medikamente kann die Beweglichkeit wieder gebessert werden. Im Verlauf kann es notwendig sein, durch eine Video-Dokumentation einzelne Tagesschwankungen besser zu erfassen.

Nervenkompressionen

Wenn Nerven durch vorgefallene Bandscheiben im Bereich der Wirbelsäule und an engen Stellen (Karpaltunnel, Ellenbogen, Wadenbein) gedrückt werden, kann dies Schmerzen und Kribbeln, in schweren Fällen auch zu Lähmungen und Gefühlsstörungen führen. Mit Hilfe einer genauen Untersuchung und mit EMG/NLG kann der Ort und die Schwere der Nervenkompression eingeschätzt und eine Therapie eingeleitet werden.

Polyneuropathie / Nervenentzündungen / ALS

Lähmungen und Gefühlsstörungen an den Beinen (teilweise auch den Händen) können durch Erkrankungen oder Entzündungen der peripheren Nerven verursacht werden. Mit Hilfe einer genauen Untersuchung und mit EMG/NLG die Ursache und Schwere der Nervenstörung gefunden herausgefunden werden.

Migräne / Kopfschmerz

Kopfschmerzen können die Lebensqualität deutlich einschränken. Zunächst sollte die Ursache geklärt werden, bevor eine Therapie eingeleitet wird. Nicht selten führt nämlich eine unkontrollierte Einnahme von freiverkäuflichen Schmerzmitteln ebenfalls zu Kopfschmerzen.

Schwindel

Schwindel kommt sehr häufig vor. Es muss unterschieden werden, ob es sich nur um ein Unwohlsein, einen Drehschwindel wie im Karussell, Gleichgewichtsstörungen oder um eine Gangunsicherheit handelt. Neurologische Ursachen können im Kleinhirn, Gleichgewichtsorgan oder an den Nerven liegen.

Bewegungsstörungen / Gangstörung

Das Gehirn steuert unsere Bewegungen und den Gang. Eine Vielzahl von Erkrankungen des ZNS können zu Bewegungs- und Gangstörungen führen (Normaldruckhydrophalus, Multisystematrophie, Dystonie, Chorea Huntington). Neben der Bildgebung sind auch Laboruntersuchungen und eine Lumbalpunktion sinnvoll.

Restless legs Syndrom

Bis vor wenigen Jahren war diese Erkrankung noch unbekannt. Heute gibt es wirksame Medikamente, die verhindern, das Mißempfindungen und unruhige Beinbewegungen den Schlaf und die Ruhephasen stören.

Muskelerkrankungen / Myasthenie

Muskelschwäche und Muskelschmerzen können Ausdruck einer Muskelerkrankung sein. Zunächst erfolgt die gezielte Befragung und körperliche Untersuchung, dann Laboruntersuchungen und das EMG . Sollte es nötig sein, wird in Zusammenarbeit mit der Charité eine Muskelbiopsie eingeleitet.

Folgen eines Schlaganfalls

Gehirn Röntgen Demenz SchlaganfallDer akute Schlaganfall ist ein Notfall. Er wird durch eine Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn verursacht und sollte schnellstmöglich auf einer stroke-unit im Krankenhaus behandelt werden.

Die ambulante Weiterbehandlung kümmert sich sowohl um die Verhütung erneuter Schlaganfälle als auch um die Folgen (Sprachstörungen, Lähmungen, Spastik, Gangstörung). Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten. Eventuell ist eine Rehabilitation oder der Einsatz von Botulinumtoxin sinnvoll.

Demenz

Die Lebenserwartung steigt stetig an. Gedächtnisstörungen können im Alter die Lebensqualität deutlich einschränken und sind häufig Grund für eine Heimunterbringung. Eine medikamentöse Behandlung kann die Entwicklung verzögern, so dass der Patient länger in seiner eignen Umgebung leben kann.

Tumor oder Gefäßmißbildungen

In Gehirn und Rückenmark können gut- oder bösartige Krebsarten wie auch Gefäßmißbildungen vorkommen. Dies erfordert eine gezielte Bildgebung und enge Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie.